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Mimetische Polylegierung

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T2-Mimetische Polylegierung01:42

T2-Mimetische Polylegierung

Mimetische Polylegierung bezeichnet eine polymetische Legierung, eine Form von flüssigen Metalls, welches bei modernen Terminator-Serien wie die 1000er oder die X Serie zum Einsatz kommt. Die Legierung ist magnetisch und hat einen Schmelzpunkt bei 1535°C.

Sie erlaubt es dem Terminator jedes angefasste Objekt oder jede Person nachzuahmen, solange das Objekt die gleiche Masse hat, wie die Polylegierung. Die so geformten Objekte müssen aus demselben Material wie die Polylegierung sein und können nicht aus komplexeren, chemischen Verbindungen bestehen. Polylegierung kann sich sowohl verflüssigen, als auch aushärten wobei es in diesem Zustand soliden Stahl ähnelt. Typischerweise sind dies z.B. Messer und Stichwerkzeuge, welche meistens an den Extremitäten geformt werden. Alle diese Eigenschaften machen einen Terminator aus Polylegierung zu einem idealen Infiltrator.

Die Masse der Legierung benötigt eine initiale Programmierung, bevor sie ein Objekt formt.[1] Die Objektgröße kann dabei beliebig sein. Der T-1000000 z.B. kann einen giantischen Spinnenroboter formen, während ein T-1000 das Volumen einen Humanoiden besitzt. Ein solcher Terminator aus reiner Polylegierung kann sich so weit verflachen, dass er sich als Boden oder Wand tarnen kann.

Ein T-800 ist in der Lage sich zu einem T-1000 upzugraden, wenn er mit einer noch nicht programmierten Legierung in Kontakt kommt[2].

Schwachstellen Bearbeiten

Hitze Bearbeiten

Temperaturen über 1535°C, welche auch Stahl zum schmelzen bringen, können die molekulare Struktur der Polylegierung derart verändern, dass ein Zusammensetzen der Grundstruktur unmöglich ist. Der Terminator schmilzt in diesem Fall.

Kälte Bearbeiten

Niedrige Temperaturen – wie die von flüssigen Stickstoff – können die Legierung verfestigen und den Terminator aufhalten. Dabei kann die molekulare Struktur derart beschädigt werden, dass es zu Glitches kommt.[3] Vorrausgesetzt die Temperatur steigt nicht wieder, ist es mögich einen Terminator aus reiner Polylegierung permanent handlungsunfähig zu machen.[4]

Säure Bearbeiten

Korrosive Sauren, wie hochkonzentrierte Hydroclorid Säure können eine Polylegierung auflösen.[5]

Magnetismus Bearbeiten

Da die Legierung magnetisch ist, kann ein ausreichend starkes Magnetfeld benutzt werden um einen auf polylegierung basierenden Terminator aufzuhalten.[6]

Plasma Bearbeiten

Plasmawaffen mit genügend Engergie können die Polylegierung zerstören, was auch der Grund sein kann, warum man nur wenige Modelle mit Polylegierung im Krieg gegen die Maschinen vorfindet.

Ballistische Gewalteinwirkungen Bearbeiten

Pistolen und Gewehrkugeln haben nur wenig Schadenswirkung und die Eintrittsenergie wird schnell abgebaut, was sich durch trichterförmige Eintrittskrater bemerkbar macht. Stärkere Explosionswaffen können Körperteile abtrennen oder Löcher reißen. Ein T-1000, welcher komplett aus mimetischen Polymaterial besteht wird nach mehreren Treffern disfunktional, fällt zu Boden und muss die Trefferwunden heilen, was ca. fünf Sekunden dauert.[7] Der T-X hat den Vorteil, dass diese Regenerationsphase entfällt, da sich unter der Polylegierung ein Endoskelett befindet, wodurch die Körperkontrolle erhalten bleibt.

Elektrizität Bearbeiten

Hat praktisch keine Schadensauswirkungen. Sie bringt sogar Vorteile, weil der Terminator seinen Körper nutzen kann um diese abzuleiten oder kurzzuschließen.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Terminator Genisys Film – T-800: „Polylegierungen erfordern eine Programmierung um dauerhaft Gestalt anzunehmen. Ohne einen Prozessor sind sie harmlos.“
  2. Terminator Genisys Film – Der T-800 fällt am Ende in eine Bottich aus flüssigem Metall und ersteht als T-1000 wieder auf.
  3. Terminator 2 – Tag der Abrechnung Special Edition Film – Die Hand des T-1000 verschilzt mit dem gelb/schwarzen Geländer und wird gummiartig. Seine Füße verschmelzen mit dem Boden.
  4. T.S.C.C S2E19 – Der T-1001 wird in einer Kühlbox transportiert, aus der er ausbrechen kann, nachdem diese geöffnet wird.
  5. Terminator: Genisys Film Sarah Connor schießt auf Tanks mit Säure in der Decke, welche den T-1000 beschädigen und auflösen.
  6. Terminator 3 – Rebellion der Maschinen Film – Die T-X wird vom Magnetfeld eines Partikelbeschleunigers erfasst und angezogen, was dazu führt, dass dessen Polylegierung von Endoskelett gezogen wird.
  7. Terminator – Tag der Abrechnung Film – Erstes Aufeinandertreffen von T-800 und T-1000.

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